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Matratzen Test 2015 – unser Testsieger Vergleich

In unserem großen Matratzen Test 2015 wollen wir uns zunächst einige bevorzugte Modelle anschauen, die aus unserer Sicht unbedingt die Erwähnung und Beschreibung verdient haben. Anschließend soll es um die eine, aber auch alles entscheidende Frage gehen: Worauf kommt es an beim Matratzenkauf? Was müssen Verbraucher beachten? Nicht zuletzt geht es immer darum: Welche Eigenschaften sind an einer Matratze besonders wichtig?

Die Testsiegermodelle in unserem großen Matratzen Test 2015

Die hier aufgeführten Modelle haben es verdient, dass man sie kauft und anschließend auf ihnen schläft. Unsere Tester waren hell begeistert. Insbesondere die Smood Matratze von Home24 hatte es ihnen angetan:

  • Smood Matratze: Das Möbelhaus Home24 hat die Smood Matratze selbst entwickeln lassen, es handelt sich um eine sehr hohe, luxuriöse Komfortschaummatratze. Der eingesetzte Schaum kombiniert Gel- und Faserschaumelemente, das ist eine exklusive Weltneuheit. Hierauf lässt es sich ungemein entspannt schlafen, wovon sich Interessenten in einer 100-tägigen kostenlosen Probephase überzeugen können. Die Smood Matratze ist eine wirkliche Matratzeninnovation bezüglich des Designs und des Liegekomforts, der Atmungsaktivität und des flexiblen Einsatzes. Dabei bietet Home24 diese Matratze ungemein günstig an, so günstig, dass wir unseren Augen nicht trauten. Gerade schwere Schläfer genießen den Komfort der Smood Matratze mit ihrer Gesamthöhe von 26 cm. Der Hersteller verwendet hier sehr viel Material zu einem sehr günstigen Preis für den Verbraucher, Kunden und Schläfer, der sich allmorgendlich verwundert die Augen reibt und sein Glück ob dieses komfortablen Schnäppchens gar nicht fassen kann. Auch die Eigenschaften des klimafreundlichen Bezuges wussten im Smood Matratzen Test sagenhaft zu begeistern.
  • Badenia Irisette Vitaflex Flextube: Diese Kaltschaummatratze mit irisette-Klimaband zeichnet sich durch Vitaflex und ihre Flextube-Zonen aus, sie kann in allen gängigen Größen und drei Härtegraden bestellt werden. Es handelt sich um eine Testsiegermatratze bei Stiftung Warentest, wobei die Tester das “gute” Gesamturteil mit dem wirklich überragenden Komfort und den hervorragenden Liegeeigenschaften der Badenia Irisette Vitaflex Flextube Matratze begründeten. Die frei beweglichen Flextubes – vertikale, hohle Röhren – bilden sieben ergonomische Liegezonen und verschaffen den Schläfern ein angenehm leichtes Liegegefühl. Auch schwere Personen fühlen sich bei Wahl des richtigen Härtegrades (H4) auf dieser Matratze sehr wohl. Die für verstellbare Lattenroste gut geeignete Badenia Irisette Vitaflex Flextube schützt Hausstauballergiker und bringt einen unterschiedlich hart zonierten Matratzenkern mit. Die Flextubes passen sich optimal dem Körper an.
  • Badenia irisette Lotus TFK: Hier stellt uns Badenie eine Taschenfederkernmatratze mit sehr guter Punktelastizität und hochwertigen Federn vor, die den menschlichen Körper optimal zu stützen vermag. Personen mit hohem Komfort- und Hygieneanspruch genießen sehr die Höhe von 20 Zentimetern und die atmungsaktive, beidseitige Komfortauflage. Zwischen den Tonnentaschenfedern unterstützen Zwischenräume den guten Feuchtigkeitstransport, das erhält das gesunde Bettklima. Da die Federn tonnenförmig gestaltet und anschließend in Taschen eingenäht wurden, passen sie sich dem Körper sehr genau an und entlasten ihn ergonomisch. Für höchste Hygiene sorgt Tencel-Breeze-Bezug, der mit Klimafaser versteppt wurde.

Worauf ist beim Kauf einer Matratze zu achten?

Wir führen nun diejenigen Eigenschaften einer Matratze auf, die maßgeblich die Qualität und den Schlafkomfort beeinflussen. Die meisten dieser Eigenschaften sind für den Liegekomfort entscheidend. Daher sei vorab erwähnt, dass natürlich der Bezug einer Matratze klimafreundlich und möglichst antiallergisch ausfallen sollte. Tenzel-Breeze oder Jersey können hier punkten, eingewebte Silberfäden halten Milben wirkungsvoll fern. Am geeignetsten für Allergiker sind abnehmbare, waschbare Bezüge, die heutzutage zum Standard gehören. Ansonsten sind für den reinen Liegekomfort folgende Eigenschaften entscheidend:

  • Härtegrad: Matratzen gibt es in den Härtegraden H1 bis H4 (selten H5), wobei gilt: Je höher der Härtegrad, desto besser schlafen schwere Personen auf der Matratze. Diese Härtegrade, die auch Zwischenstufen wie 2,5 oder 3,5 aufweisen können, sind nicht genormt, es gibt nur Anhaltswerte. Per Faustregel schlafen Personen bis 60 kg auf H1 recht gut, danach kommen pro Härtegrad 20 kg hinzu. Auch persönliche Vorlieben spielen bei der Wahl des Härtegrades eine Rolle. Rückenschläfer liegen auf H2 bis H3 (wenn es schwere Schläfer sind) am besten.
  • Körperform: Anerkannt ist die Unterteilung der Körperformen nach “HEIA”. H ist eine große und schwere Person mit einem Bauch, E ist dieselbe Person ohne Bauch, I ist klein und leicht, A ist auch klein und leicht mit einem Schwer­punkt im Becken. Wiederum werden nicht alle Matratzen jedem Körpertyp gerecht. Wenn man die Körpertypen mit Bauch- oder Rückenlage multipliziert, ergeben sich acht verschiedene Konstellationen, denen eine Matratze im Idealfall gerecht wird. Das ist nur selten der Fall.
  • Raumgewicht: Das Raumgewicht ist bei Kaltschaummatratzen entscheidend, es wird in kg/m³ angegeben. Je mehr Schaum verwendet wird, desto höher ist das Raumgewicht, desto länger hält auch die Matratze. Sie muss aber bei hohem Raumgewicht nicht zwangsläufig viel härter sein, weil auch die Verarbeitung und die genaue Schaumzusammensetzung eine Rolle spielen. Achtung: Auch für Latex- und Viskomatratzen wird ein Raumgewicht angegeben, das ist korrekt. Es darf nur nicht mit dem von Kaltschaummatratzen verglichen werden, denn es ist naturgemäß viel höher. Gute Kaltschaummatratzen haben ein Raumgewicht von rund 40 – 55 kg/m³, wobei die obere Grenze selten erreicht wird. Latex- und Viskosematratzen liegen mit meist 50 – 85 kg/m³ deutlich darüber, vor allem Naturlatex ist schwer.
  • Strauchhärte: Die Stauchhärte gibt an, um wie viel die Matratze bei Druck nachgibt. Harte Matratzen sollten eine hohe Stauchhärte aufweisen, die in g/cm² angegeben wird. Diese Angabe machen viele Hersteller nicht. Wer eine harte Matratze sucht, muss sich vorwiegend am Härtegrad orientieren. Eine hohe Stauchhärte kann von schweren Menschen und von Personen, die gern fest liegen, als sehr angenehm empfunden werden.
  • Matratzenhöhe: Hohe Matratzen gelten als luxuriös und sind es auch. Die durchschnittlichen Höhen betragen um 16 – 19 cm, Komfortmodelle bringen es auf 23 – 28 cm. Es ist zwischen Kern- und Gesamthöhe zu unterschieden, Letztere beträgt oft um zwei Zentimeter mehr.
  • Liegezonen: Sieben Zonen gelten heute als Standard, sie stützen Kopf und Füße, Beine, Becken, Schultern, Wirbelsäule, Lordosen und Lenden unterschiedlich ab. Die Zonen wirken selbstverständlich, wobei der Körpertypus zu beachten ist. Die Stiftung Warentest zweifelt die Zonierung immer wieder an, erwähnt aber beispielsweise den “Schulterklappeffekt”, also das optimale Einsinken der Schulter, ausdrücklich bei der Differenzierung der Liegeeigenschaften. Eine gute Zonierung schadet also nicht.